Lebensversicherungen


Die klassische (Risiko-)Lebensversicherung – ein Instrument zur Absicherung

Die Lebensversicherung kann als Instrument der Risiko-Absicherung tatsächlich sinnvoll sein. Dies ist auch der klassische Zweck einer Lebens-Versicherung, wie der Name schon sagt: Man sichert damit das Leben einer Person ab bzw. schützt sich vor den finanziellen Folgen des Ablebens dieser Person. Beispielsweise kann dies sinnvoll sein, wenn ein Ehepaar gemeinsam ein Haus finanziert. Fällt ein Einkommen durch Tod weg, so springt die Lebensversicherung ein und kann einen vor einer Zwangsversteigerung schützen.

VIDEO-Beiträge zum Thema Lebensversicherungen finden Sie hier.

 

Die „kapitalbildende“ Lebensversicherung – vermeintlich eine Vorsorge fürs Alter

Die so genannte „kapitalbildende“ Lebensversicherung hat meiner Meinung nach schon ihren Namen nicht verdient – denn gerade in der heutigen Zeit findet hier häufig Kapitalvernichtung statt, wenn man die Inflation / den Kaufkraftverlust berücksichtigt, was man natürlich muss.

Traurige Realität ist oft: Man spart viele Jahre Geld, das später weniger Wert ist. Man macht Verlust.

Der größte Irrtum der Menschen ist der Glaube, dass sie den Garantiezins auf ihren gesamten Beitrag erhalten. Und in diesem Glauben lassen Verkäufer von Lebensversicherungen ihre Kunden gerne. Tatsächlich ist es jedoch so, dass sich der Betrag, den man in eine kapitalbildende Lebensversicherung einzahlt, in drei Komponenten aufteilt:Lebensversicherung
1. Risikoschutz
2. Kosten
3. Sparanteilnur auf diesen Anteil bekommt man den Garantiezins

Dabei ist meist ein Rätsel, wie hoch der Sparanteil ist. Sind es 80 % oder vielleicht nur 70? Wie kann ich das herausfinden? Im Durchschnitt beträgt der Sparanteil zwischen 70 und 80 %, in Ausnahmefällen ist er jedoch deutlich geringer und in seltenen Ausnahmen sogar unter 50 %.

Diese Aufteilung ist der Grund, wieso eine Lebensversicherung oftmals erst nach circa 20 Jahren den Verlust-Bereich verlässt und erstmals so viel Geld im Topf ist, wie man einbezahlt hat. Zu Recht titelte das Handelsblatt im Jahr 2013: Lebensversicherungen: „Als Altersvorsorge nicht geeignet.“

Im Jahr 2014 kam während der WM der nächste Hammer: Die Bundesregierung hat im Schatten des Viertelfinales Deutschland gegen Frankreich in einem mäßig besetzten Parlament ein Gesetz verabschiedet, das den Versicherungen ermöglicht, die kompletten Überschussbeteiligungen den Versicherten / Kunden vorzuenthalten. Damit verliert der durchschnittliche Kunde circa 10 % des Gesamtwerts seiner Lebensversicherung. 

Diese und mehr Infos finden Sie auf der Seite mit den VIDEO-Beiträgen aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

 

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