Ethisch-moralisch Geld sichern, anlegen oder fürs Alter vorsorgen – ist das überhaupt möglich?

Vorgestern veröffentlichte ich ein Video auf Facebook, das nun schon über 100.000 Menschen gesehen haben (Stand 05.02.2016). Zunächst einmal freue ich mich über diese überwältigende Zahl und Resonanz, doch ich fühle mich auch ein wenig schlecht, denn ich habe in diesem Video ausschließlich Probleme und Negatives aufgezeigt. Damit wollte ich wachrütteln – und ich hoffe, zumindest dies ist mir einigermaßen gelungen. Doch ich will nicht nur leidklagen.

Heute möchte ich deshalb über Lösungen sprechen, denn nur diese können unsere Situation verbessern – Jammern löst die Probleme nicht. Ich möchte eine Frage beantworten, die sich sicherlich viele stellen: Was kann ICH als einzelne(r) tun? 

Das Thema Geld, Wirtschaft, Finanzen ist sehr komplex und daher kann ich heute nur auf einen kleinen Aspekt eingehen. Ich möchte einen sehr effizienten Weg aufzeigen, den jede(r) einzelne gehen kann (und meines Erachtens sollte).

Doch zunächst noch einmal eine weitere unschöne Botschaft: Wer sein Geld auf der Bank oder in Lebensversicherungen, Bausparverträgen hat oder anderen so genannten „Geldwertprodukten“, dessen Geld ist nach meiner persönlichen Meinung nicht nur aktuell akut in Gefahr, sondern der unterstützt womöglich Geschäfte, die den eigenen ethisch-moralischen Vorstellungen zuwiderlaufen, wie z.B. Rüstungsgeschäfte. Wie kann das sein?

Wenn Sie Geld auf der Bank einzahlen, so geben Sie als Eigentümer Ihre Geldscheine ab und werden Gläubiger der Bank. Vereinfacht gesagt: Sie geben der Bank einen (billigen) Kredit. Damit sind Sie zum einen potenziell in Gefahr, wenn Ihre Bank in die Schieflage gerät. (Mehr dazu hier.)

Zum anderen weiß ein Inhaber eines Kontos, einer „kapitalbildenden“ Lebensversicherung, eines Bausparvertrags oder anderer „Geldwertproduukte“ nicht, was die Bank mit seinem Geld macht. Vielleicht hilft sie dem Unternehmen nebenan mit einem Kredit, vielleicht beteiligt sie sich aber mit unserem  Geld auch an Rüstungsgeschäften, Nahrungsmittelspekulation oder anderen Geschäften, die Sie gar nicht finanzieren möchten.

Was ist nun der Ausweg? Wie können wir dies verhindern?
Wie können Sie sicherstellen, dass Ihr Geld „nur zum Guten“ verwendet wird und zugleich sogar dann sicher ist, wenn Ihre Bank oder Versicherung pleite geht? Können wir überhaupt ethisch-moralisch mit gutem Gewissen (oder auch mit nur wenig Geld) sparen oder fürs Alter vorsorgen?

Eine Alternative, die kaum bekannt ist, sind so genannte nachhaltige, soziale oder ökologische Fonds. Hierunter versteht man Fonds, die mit Ihrem Geld nachhaltige, soziale oder ökologische Vorhaben oder Unternehmen fördern. Es soll ausgeschlossen werden, dass Ihr Geld für zweifelhafte Geschäfte verwendet wird. Dies ist meines Erachtens der sicherste Weg für Sie, um sicherzustellen, dass Ihr Geld nicht für solche Geschäfte genutzt wird – wenn Sie dies wünschen.

Beispiele für solche Fonds können sein: Raiffeisen-Nachhaltigkeitsfonds-Mix (A), ÖkoWorld ÖkoVision Classic C, Candriam Sustainable Low C. An dieser Stelle möchte und muss ich allerdings ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies nur Beispiele sind und dass ich keinerlei Anlageempfehlung gebe.

Ich bin vielmehr folgender Meinung:
Man kann nur dann sinnvoll sparen oder Geld anlegen, wenn man
(1.) über ein gewisses Basiswissen verfügt und wenn
(2.) sichergestellt ist, dass ein bestimmter Fonds und / oder Produkt genau zum jeweiligen „Sparer“ passt.

Fehlt einer dieser beiden Faktoren, so kann man sich ganz böse die Finger verbrennen, da es viele Fallstricke und Aspekte zu beachten gibt. Es gibt genügend Beispiele von schlecht oder „falsch“ beratenen Kunden auch bei etablierten Banken wie den Sparkassen oder Volksbanken. Neben der ethisch-moralischen Frage stellen sich bei der Auswahl Fragen wie z.B.:
Wie sicher oder risikoreich soll Ihr Geld angelegt werden?
Können Sie Ihr Geld über 5, 10, 15 oder mehr Jahre unberührt lassen?
Sind Sie mit 3, 6 oder 8 % Rendite zufrieden?
Möchten Sie eine Garantie, dass zumindest Ihre eingezahlten Gelder sicher sind?
Möchten Sie einmalig viel oder z.B. monatlich nur 50 Euro sparen / anlegen?

Alles ist möglich, doch die Lösungen sind stets individuell!

Auch sollte immer individuell geprüft werden, welche staatlichen Fördermittel es gibt – teilweise verdoppelt der Staat Ihre Zahlungen! Wer das nicht weiß, geht leer aus.

Und wie schaffe ich das alles?
Damit Sie möglichst sicher Ihre Ziele erreichen, möchte ich Ihnen einen meiner Kooperationspartner ans Herz legen und Sie auf den Vortrag „Angewandte Alltagsökonomie“ einladen. In diesem Vortrag geht es ausschließlich um die Vermittlung wichtiger Basis-Informationen. Sie sind nach dem Vortrag fähig, bessere Entscheidungen zu treffen und lassen sich nicht mehr von Banken und Versicherungen über den Tisch ziehen. Ich bin der Meinung, dieser circa zweistündige Vortrag erreicht diese Ziele und ist dabei auch einfach und leicht verständlich, unterhaltsam und sogar spannend. Kaufen oder abschließen können Sie bei diesem Vortrag nichts. Sie erhalten zudem die Chance, einen kostenlosen Gesprächstermin mit einem Experten zu vereinbaren – dafür müssen Sie allerdings aktiv auf den Referenten zugehen. Tun Sie dies bitte nur, wenn Sie wirklich an weiteren Informationen interessiert sind, da die Experten der Informationsplattform ascent aktuell sehr gefragt sind. Mein persönliches Anliegen ist, dass Sie sich den Vortrag anschauen, damit Sie besser und bestens (f)informiert sind. Und über Rückmeldungen freue ich mich stets!

Werden Sie jetzt aktiv und sichern Sie sich Ihren Platz für nur 8 Euro oder 13 Euro für Paare.
Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

 

 

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